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News der RST Gruppe

Fast geschafft: Finale Phase für den Bau der zweiten LgA-Hallenanlage auf dem RST Gelände

Es ist viel passiert seit unserem Bericht im April 2019 über die Erweiterung unserer Behandlungsanlage zur Lagerung und Behandlung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen (LgA II). Der langjährig und sorgfältig geplante Hallenbau nähert sich nun der finalen Bauphase – Inbetriebnahme der Anlage ist im Mai 2020.

Sämtliche Erd-, Tiefbau- und Betonarbeiten wurden noch im vergangenen Herbst abgeschlossen, was wir am 25. Oktober 2019 mit einem Richtfest feiern konnten. Derzeit entsteht der Hallenboden durch die Firma STRATIE Bau GmbH, was ein wichtiges Schlüsselelement dieses Bauwerks darstellt. Um den Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes zu entsprechen, muss dieser wasserundurchlässig als „Wanne“ konzipiert und so abgedichtet sein, dass im Brandfall eingesetztes Löschwasser vollständig über einen Zeitraum von 72 Stunden zurückgehalten wird.
Im Anschluss beginnen wir mittels stapelbarer Betonblocksteine, sogenannter Legioblöcke, mit der Errichtung der Mitteltrennwände der Halle. Zeitgleich werden zwei Reifenwaschanlagen an der Hallenausfahrt installiert. Diese verhindern Verfrachtungen von Kontaminationen außerhalb der Lagerhalle. Abschließend werden die im Außenbereich befindlichen Asphaltstraßen sowie der Staub- und Lärmschutzwall fertiggestellt.



Nach der baulichen Abnahme durch die zuständigen Prüfingenieure, Sachverständigen und Behördenvertreter sowie der entsprechenden Anzeige an die zuständige Genehmigungsbehörde kann die neue Anlage im Mai in Betrieb gehen.

Die Erweiterung unserer Lagerkapazitäten ermöglicht es uns, dem stetig wachsenden Volumen einzelner Aufträge gerecht zu werden. Zur Lagerung und Behandlung verfügen wir mit der neuen ca. 7.500 m2 großen Hallenanlage künftig über eine zusätzliche zulässige Lagerkapazität von ca. 25.000 t und einer Umschlagkapazität von 500 t/Tag bzw. 120.000 t/a.

Für unser Unternehmen stellt das Gesamtvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 3,25 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in unserer Unternehmensgeschichte dar.
Im Alleingang ist ein solches Großvorhaben jedoch nicht zu stemmen, deshalb danken wir an dieser Stelle unseren Partnern, dem begleitenden Ingenieurbüro IPB ipb Ingenieurbüro für Bauplanung und Beratung GmbH für die kompetente Beratung durch den Geschäftsführer André Drachau und seinem Team sowie der Harzsparkasse, insbesondere Matthias Dormann als Leiter für Firmenkundengeschäfte, für ihr Vertrauen und die Finanzierung.

Unseren Beitrag zur Stärkung der lokalen Wirtschaft in der Harzregion leisten wir aus Überzeugung und somit unterstützt uns auch bei diesem firmeneigenen Bauprojekt eine Vielzahl lokaler Unternehmen und Betriebe, bei denen wir uns ebenfalls bedanken möchten:
FIROSEC GmbH, Barleben; Ingenieurbüro A. Peter, Quedlinburg; A. Franke GmbH, Bad Sulza; Montageservice Rühl, Burkhardtsdorf; Jansen Beton- und Granitwerke GmbH, Meißen; Norbert Appenrodt, Ballenstedt; Ermlich & Gehrke GmbH, Thale; Blitzschutz- und Erdungsanlagen Trepczyk, Gernrode; Frutiger Company AG, Winterthur (Schweiz); BBN - Baustoff- u. Bodenprüfung Nordharz GmbH, Langenstein; STRATIE Bau GmbH, Blankenburg; DTH – Diamant Technik Harz, Drübeck; ibis Umwelttechnik GmbH, Wolfsburg.

Dipl.-Ing. (FH) Carl Wolfgang Finck M. A.