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News der RST Gruppe

RST Staffel kämpft sich durch die Hölle von Q – Einblicke unserer Mitarbeiterin Renate Hilscher

Am 2. September stellten sich 285 motivierte Sportler der Hölle von Q, dem Triathlon in Ditfurt, Thale und Quedlinburg, den unser Unternehmen nicht nur als Sponsor fördert. RST war sowohl mit Einzelstarter Kai Quandt als auch mit einer Staffel vertreten. Während Nadine Leonhardt die 83-km-Strecke auf dem Rennrad meisterte und unser Geschäftsführer Carl Wolfgang Finck den 21,1-km-Lauf bezwang, stellte sich Renate Hilscher den ersten 2 km schwimmend im Freistil. Hier schildert sie ihre ganz persönliche Höllenerfahrung.



"Als bei RST im Februar ein Schwimmer für den Triathlon gesucht wurde, meldete ich mich natürlich, schließlich schwimme ich seit 55 Jahren und absolvierte schon in meiner Jugend Leistungstrainings. Allerdings war ich Schwimmbäder gewohnt, mit Bodenlinien zur Orientierung und temperiertem, klarem Wasser. So begann ich, im März 2018 etwas blauäugig zu trainieren. Der Erfolg trat schnell ein und ich schaffte die Strecke, zwar noch nicht in meiner persönlich anvisierten Zeit, doch dafür übte ich ja. Mit dem Tag des Probeschwimmens unter realen Bedingungen kam die Ernüchterung. Im Neoprenanzug und ohne Orientierung im trüben Wasser des Ditfurter Kiessees zu schwimmen, nahm mir jegliche Hoffnung, es zu schaffen. Trotzdem zog ich das Training zweimal pro Woche durch – Aufgeben war keine Option für mich. An den Wochenenden trainierte ich nun immer direkt im Ditfurter See, um mich an das Freiwasserschwimmen zu gewöhnen, aber die Orientierung im trüben Seewasser stellte sich nicht ein. Unter der Devise ‚Durchhalten!’ trainierte ich bis zum Tag des Wettkampfs. Am 2. September fiel dann um 6.45 Uhr der Startschuss. Kaum losgeschwommen, verlor ich schon auf den ersten Metern die Orientierung. Nur mit Brustschwimmen konnte ich die Strecke im Blick und die Zeit im Limit halten. Nach 65 min schwamm ich als Letzte durch die Ziellinie, stolz und überglücklich! Ab Frühjahr 2019 werde ich nicht nur meine körperliche Fitness, sondern auch mein inneres Radar weitertrainieren, denn im nächsten Jahr bin ich wieder dabei."

Auf die vorderen Plätze schafften es unsere Sportler zwar nicht. Doch nach dem großen Spaß, dabei gewesen zu sein und es in die Wertung geschafft zu haben, wird RST natürlich auch 2019 die Hölle von Q wieder fördern und die eigenen Teilnehmer fordern – dann möglicherweise mit zwei Staffeln und einem Einzelstarter!